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Drei Medaillen am ersten Wochenende

Das erste Wochenende der Bezirksmeisterschaft des Bezirks 03 Linker Niederrhein im Rheinischen Schützenbund ist für den B.S.V. Rheinhausen-Bergheim 1925 e.V. mit drei Medaillen über die Bühne gegange. Wobei Nadeln richtiger wäre, denn für die Plätze bei den Verbandsmeisterschaften erhalten die Schützen Nadeln, ein Anklang an die Herkunft des Sports aus dem Brauchtum.

Beim BSV jedenfalls haben am 21. und 22.02. bereits drei Schützen Platzierungen eingeholt, zwei Mal in der Disziplin Luftpistole (LP) und einmal im Kleinkaliber Sportgewehr 100 Meter Auflage.

Bei den Damen wurde Jessica Anoune, Kreismeisterin des Kreises 031 Moers, mit 349 Ringen Dritte, und Junioren-Kreismeister Justin Woyna Zweiter mit 298 Ringen. Bei den Herren reichten für Martin Breuer 350 Ringe dagegen nur für die 15. Platz.

Einen Medaillenrang verfehlte ebenfalls Connie Möller bei den Altersdamen in der LP. Mit 327 Ringe lag die Moerser Vize-Kreismeistering eine Ring hinter der drittplatzierten Katharina Keuthen vom SC Tell Schmalbroich. Dafür holte sie den dritten Platz im Kleinkaliber 100 Meter Auflage mit 293 hinter Petra Norgall vom BSV Hüls (294) und Kreis-Kollegin Heike Flemming vom SV Rheurdt (296).

Ebenfalls an diesem Wochenende ausgetragen wurden die Wettbewerben im Luftgewehr Auflage (LGa) der Senioren und der Kleinkaliber-Sportpistole (SpoPi).

Im LGa gelang es den BSV-Schützen, sich im oberen Mittelfeld zu platzieren. Wie eng in dieser Disziplin die Ergebnisse beeinander leigen zeigte sich besonders bei den Senioren A. Hier erreichten allein die ersten vier Plätze die maximale Ringzahl von 300. Die Rangfolge musste durch Zehntelringe festgestellt werden. Nach einem 299- und einem 298-Ergebnis folgten allein vier 297er, darunter Bernd Flemming vom SV Rheurdt auf Platz 7.,  und nach zweimal 296 (Plätze 11 und 12) sieben Starter mit einem Ergebnis von 295, an dere Spitze sich auf dem 13 Platz BSV-Schütze Harald Breuer einreihte, zwei Ränge vor Kreis-Kollege Wolfgang Nohner aus Rheurdt. B-Senior Rolf Kroniger holte in seiner Klasse Platz 10 mit 294 Ringen.

Ähnlich eng sah es im LGa auch bei den Seniorinnen aus. Mit 300, 299 und 298 Ringen gingen die Medaillenplätze an Damen aus Hüls, Drüpt und Schiefbahn. Monika Breuer vom BSV landete mit 293 auf Platz 9 hinter Doris Wibbelhoff vom Grafschafter SV Lohmannsheide (DU-Baerl), die punktgleich war, jedoch in der letzten Serie einen Ring mehr hatte.

In der SpoPi erreichten die BSV-Schützen Ingo Meskendahl (Altersherren) den 29., Udo Kastner (Sen. A) den 14. und Natale Cau (Sen. B) den 15. Platz.

Am nächsten Wochenende legen die BSV-Schützen zunächst eine Wettkampfpause ein, bis auf Dame Daniela Breuer, die in den Disziplinen Kleinkaliber 100 Meter und Unterhebelrepertierer Kaliber .22 an den Start geht.

Schritt für Schritt in Richtung Inklusion

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10-Meter-Stand, links die hohen, rechts die niedrigen Anschusstische.

In der Sporthalle Krefelder Straße ist Sportschießen nun auch barrierefrei möglich. Die Sportschützen des BSV Rheinhausen-Bergheim 1925 e .V. haben, mit Einverständnis von Duisburg Sport, vier der acht 10-Meter-Stände in der städtischen Sporthalle rollstuhlgerecht umgebaut.

Standumbau (10)Es gibt nicht viele Sportarten, in denen behinderte und nicht behinderte Sportler direkt gegeneinander antreten können. Wann immer in den letzten Jahren ein Athlet durchgesetzt hatte, zusammen mit seinen nicht behinderten Kollegen starten zu können, wurden Zweifel laut, ob die Hilfsmittel, die ihm die Ausübung des Sports überhaupt erst ermöglichen, ihm nicht einen unfairen Vorteil verschaffen. Der Deutsche Schützenbund hingegen hat nun die Initiative ergriffen. Mit dem Sportjahr 2015 hat der DSB die Schießsportabteilung des Deutschen Behindertensportbundes übernommen. Sportler mit Handicap können nun ihre Hilfsmittel beim Verband registrieren lassen und so in den regulären Wettkampfklassen antreten.

Standumbau (9)Vor diesem Hintergrund hatte der BSV bereits im Vorjahr eine Behindertenabteilung gegründet. Allerdings musste die Infrastruktur noch hergerichtet werden. Im Gegensatz zu vielen vereinseigenen Schießständen in Kellern, unter Schulen oder Turnhallen, befinden sich die Schießanlagen an der Krefelder Straße zwar im Untergeschoss der Sporthalle, sind durch den rückwärtigen Eingang aber ebenerdig zugänglich. Einzig als vor 40 Jahren die Anschusstische in einer Höhe von 1,10m errichtet wurden, waren die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern nicht berücksichtigt worden. Schützen, die im Rollstuhl sitzend schießen, konnten kaum die Waffe über die Tische halten, ohne sie dabei verbotenerweise darauf abzulegen.

Standumbau (20)Schnell war der Entschluss gefasst, die Anschusstische auf eine Höhe von 80cm abzusenken. Da die Anlage aber in städtischem Besitz ist, war ohne die Zustimmung von Duisburg Sport nichts zu machen. Dort zeigte man sich jedoch höchst angetan von dem Vorschlag und dem Engagement, das der BSV an den Tag legte. Die zuständige Sachbearbeiterin stand in regem Austauscht mit dem Behindertenbeauftragten des BSV, Herrn Dr. Ingo Meskendahl, und schnell waren alle bürokratischen Hindernisse beiseite geräumt, so dass die Schützen Anfang Januar zur Tat schreiten konnten. In einer gemeinschaftlichen Aktion Standumbau (19)wurden die Tische abgebaut, die alten, zu hohen Ständer entfernt, gegen neu angefertigte, niedrigere ausgetauscht und die Schaltkästen der Scheibenzuganlagen neu verkabelt. Wie so oft zahlte sich aus, dass vom Schweißer bis zum Elektriker alle benötigten Berufe unter den Mitgliedern vertreten sind, so dass die Arbeit komplett in Eigenleistung erbracht werden konnte.

Im Zuge von Umbaumaßnahmen an den Parkplätzen der Halle wurden außerdem durch Duisburg Sport zwei Behindertenparkplätze angelegt, so dass die Sportstätte auch von behinderten Sportlern besser erreicht werden kann.

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Der erste Vorsitzende Harald Breuer demonstriert die alte Standhöhe…
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… und die neue nach dem Umbau.

Wenn die Karten neu gemischt werden

Braucht es eine Geschlechtertrennung im Sport? Sicherlich existieren Sportarten, bei denen sie sinnvoll ist. Für ihren Sport hatten die Sportschüzten des BSV Rheinhausen-Bergheim 1925 e.V. sich auf ihrer letzten Jahreshauptversammlung jedoch entschieden, auf Vereinsebene nicht mehr zwischen Damen un Herren zu unterscheiden. Bei der diesjährigen Vereinsmeisterschaft wurde diese Neurung jetzt erstmals wettkampfmäßig in die Praxis umgesetzt. Herren und Damen traten innerhalb ihrer Altersklassen gemeinsam an. Vor dem Hintergrund, dass es nach wie vor, hauptsächlich in der Brauchtums-Sparte, Vereine gibt, in denen Frauen überhaupt nicht mitschieße dürfen, gleich ein doppeltes Novum.

In der sportlichen Leistungsfähigkeit stehen die Damen den Herren jedenfalls in nichts nach, wie sich bei der nun beendeten Vereinsmeisterschaft 2015 herausgestellt hat. Im Gegenteil, manche bislang fast schon als selbstverständlich geltenden Platzierungen wurden durch die weiblichen Schützen in Frage gestellt.

Besonders deutlich zeigte sich dies in der Disziplin Luftpistole. Der Titelkampf zwischen dem wiederholten Herren-Vereinsmeister Martin Breuer und der bisher konkurrenzlosen Dame Jessica Anoune entschied sich mit nur einem Ring, mit 354 gegen 353 verteidgte Breuer seinen Titel so knapp wie es nur ging. Als drittplatzierter folgte Isa Çoktaş in weitem Abstand mit 252 Ringen. In der Alterklasse hingegen setzte Cornelia Möller sich mit 325 klar von den Herren ab.

Eine ausgeglicheneres Bild aus Damen und Herren ergab sich in den stärker besetzten Langwaffen-Disziplinen. Auch beim KK-Sportgehwehr Auflagen (KKa) ließ Connie Möller in der Altersklasse die männliche Konkurrenz mit 285 Ringen hinter sich, während in der Seniorenklasse die Herren die ersten drei Plätze  (Harald Breuer 286, Rolf Kroniger 285, Klauspeter Hennes 282) unter sich ausmachen. Anders beim KK Zielfernrohr Auflage (KKa ZF) und Lufgewehr Auflage (LGa) wo Monika Breuer sich bei den Senioren jeweils den dritten Platz sicherte. Im LGa erreichte der neue Senioren-Vereinsmeister Rolf Kroniger diesmal sogar die maximal mögliche Ringzahl von 300 – 30 mal traf er die nur 0,5mm große 10.

Wenig Veränderungen gab es hingegen in den Freihand-Disziplinen und im Jugendbereich. Im Luftgewehr (LG) wie auch im Unterhebelrepertierer lag Daniela Breuer mit 374, bzw. 324 weit vor Neueinsteiger Marc Rocke (283, bzw. 258). Für die anspuchvollen KK-Disziplinen 60 Schuss liegend und Dreistellungskampf fanden sich außer Daniela Breuer und Udo Kastner (Senioren) erneut keine Titelanwärter. Im LG der Junioren überraschte jedoch Pistolen-Nachwuchsschütze Justin Woyna aus dem Stegreif mit 273 Ringen und holte sich zusätzlich zu den Vereinsmeistertiteln in der Luftpistole und der Kleinkaliber-Sportpistole auch noch den dritten Platz im LG hinter Leon Meskendahl (302) und Norman Hotze (273). Seine erste Vereinsmeisterschaft bestritt schließlich Jungschütze Justin Jesse Lisson in der Schülerklasse (LG Halbprogramm mit 20 Schuss) mit 85 Ringen.

Sämtliche Ergebniss der Vereinsmeisterschaft 2015 hier.

Schießstand für Rollstuhlfahrer zu hoch – Heimwettkampf der Luftpistolenmannschaft musste auswärts stattfinden

Eigentlich hätte der letzte Rundenwettkampf in der Bezirksliga für die Luftpistolen-Mannschaft des BSV Rheinhausen-Bergheim 1925 e.V. ein Heimwettkampf werden sollen. Eingeladen war die dritte Mannschaft der Moerser Sportschützen, gegen die die BSV-Schützen schon den Auswärtswettkampf mit 4:2 (366:346, 350:339, 320:327) gewonnen hatte.

Als nun die Moerser am Montag, 11.11. auf der 10-Meter-Anlage in der Sporthalle Krefelder Straße in Rheinhausen an den Start gehen wollten, standen sie vor einem unerwarteten Problem. Zwei der fünf Teammitglieder sitzen im Rollstuhl. Und für sie war der Anschusstisch, jene Barriere, auf der die Motoren der Scheibenzuganlage befestigt sind, die Schützen ihre Ausrüstung ablegen und die Waffen laden, schlichtweg zu hoch.

Dass körperlich behinderte Personen im Schießsport zusammen mit Schützen ohne Handicap antreten, unter Umständen sogar in der gleichen Mannschaft, ist nicht ungewöhnlich. Je nach Art der Behinderung erkennt der Verband auf Antrag z.B. den Rollstuhl als Hilfsmittel an. Sportschießen verfügt so über ein großes, leider aber wenig genutztes Inklusions-Potential, bedingt durch die bauliche Ausstattung der Schießanlagen. Anders als eine Vielzahl von Vereinsschießständen in Kellern öffentlicher Gebäude sind die Anlagen in der Sporthalle Krefelder Straße immerhin ebenerdig erreichbar. Doch auf dem Schießstand endet, wie die Sportschützen jetzt feststellen mussten, die Barrierefreiheit an den ca. 1 Meter hohen Anschusstischen.

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Schüler auf dem Luftgewehrstand. Die Arme reichen grade über den Anschusstisch.

Diese sind zwar auch für kleinere Schützen um die 1,60 m Körpergröße nicht ideal und erstrecht für das Jugendtraining problematisch, Schüler können teilweise gar nicht anders, als – regelwidrig – das Gewehr auf dem Tisch auflegen. Letzteres lässt sich notgedrungen mittels eines Podests ausgleichen, bis die Jungschützen in den Stand „hineingewachsen“ sind. Für die Jugendarbeit nicht optimal, für Rollstuhlfahrer natürlich keine gangbare Lösung. Man muss wohl von Glück sprechen, dass man bisher beim BSV noch nicht in die Verlegenheit gekommen ist, einen interessierten Gast wegen der Baulichkeit des Schießstandes abweisen zu müssen.

Die Lösung für die akute Situation bestand am Montag indes darin, dass sich die beiden Mannschaften auf eine Verlegung des Wettkampfes auf den 18.11. in das Städtische Sportzentrum in Moers-Kapellen einigten. Auch diesen konnten die BSV-Schützen im Übrigen mit 4:2 (355:337, 349:335, 318:321) für sich entscheiden und haben mit dem ersten Tabellenplatz den Aufstieg in die nächste Gruppe der Bezirksliga sicher. Sollten den gegnerischen Mannschaften dann wieder einmal Rollstuhlfahrer angehören, so werden wohl auch zukünftige Heimwettkämpfe  auswärts stattfinden müssen.

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Der 10-Meter-Stand in Kapellen. Für Rollstuhlfahrer kein Problem.

LP-Mannschaft setzt Erfolgsserie fort, LGa-Mannschaft unterliegt im Lokalderby

 Auch in ihrem dritten und vierten Rundenwettkampf in der Bezirksliga konnte die Luftpistolen-Schützen des BSV-Rheinhausen-Bergheim 1925 e.V. ihre Erfolgsserie fortsetzen. Am 15.10. war die Mannschaft aus Kai Müller, Jessica Anoune, Martin Breuer und Thorsten Häsler beim Pistolensportschützenverein Moers 1993 e.V. zu Gast, am 24.10. empfingen sie den PSSV in der Sporthalle Krefelder Straße zum Heimwettkampf. Und den Heimvorteil wussten die BSV-Schützen zu nutzen.

Auswärts erreichte die BSV-Mannschaft zwar mit 1014 : 985 die höhere Gesamtringzahl, doch in den für die Ligawertung entscheidenden Einzelvergleichen sah die Wertung anders aus. Während Martin Breuer wie so oft als Wettkampfbester mit 364 Ringen zwei Punkte für die Mannschaft einholte, blieb Jessica Anoune (329 Ringe) punktgleich mit ihrem PSSV-Gegenüber. Thorsten Häsler als drittem BSV-Schützen in der Wertung fehlten mit 321 nur zwei Ringe, um ebenfalls gleichzuziehen und zumindest einen Punkt für den BSV zu sichern. So erreichte die BSV-Mannschaft mit 3:3 Punkten immerhin ein Unentschieden um Auswärtskampf.

Umso besser lief es dafür im Heimkampf. Zwar blieb Martin Breuer mit 246 Ringen (geg. 324 Ringe beim PSSV) diesmal unter seiner Form, doch konnte Jessica Anoune mit 339 Ringen (geg. 318) ausgleichen. Als dritter kam diesmal Kai Müller mit 325 Ringen (geg. 313) in die Wertung. Im Einzelvergleich holten die BSV-Schützen so die vollen sechs Punkte.

Nach der Hälfte der zu absolvierenden Wettkämpfe in ihrer Gruppe kann die LP-Mannschaft nun drei Siege und ein Unentschieden verzeichnen.

Weniger erfolgreich, jedoch ungleich knapper ging der zweite Rundenwettkampf der Luftgewehr-Auflage-Mannschaft des BSV gegen den einzigen Gegner aus dem Duisburger Westen, die Mannschaft des BSV Homberg-Hochheide, aus. Zwar als Heimkampf für den BSV angesetzt, konnte von Heimvorteil nicht die Rede sein, da auch die Hochheider in der Sporthalle Krefelder Straße trainieren. Mit 297:298, 294:297 und 285:287 waren die Mannschaften so auch nahezu auf Augenhöhe, fehlten den Bergheimern doch jeweils nur wenige Ringe. Im Gesamtergebnis summierte sich dies jedoch zu 876:882 und damit zu einem klaren Sieg für den BSV Homberg-Hochheide.

Doppelsieg für die Luftpistolen-Mannschaft

Die Luftpistolen-Mannschaft des BSV Rheinhausen-Bergheim 1925 e.V. ist aus den ersten Liga-Rundenwettkämpfen als Sieger hervorgegangen. Auch die Luftgewehr-aufgelegt-Mannschaft konnte einen ersten Sieg verbuchen.

 In der vergangenen Saison war dem Team aus LP-Mannschaftsführer Kai Müller, Jessica Anoune, Martin Breuer und Cornelia Möller der Aufstieg in die Bezirksliga gelungen. Der alterdbedingte Ausstieg eine Vereinskollegen führte jedoch dazu, dass Cornelia Möller in die KK-Aufgelegt-Mannschaft wechselte, so dass die LP-Mannschaft in der Mindestbesetzung zurück blieb. Im den Rundenwettkämpfern schmälert dies die Chancen insoweit, als dass nur die Ergebnisse der jeweils drei besten Starter einer Mannschaft in die Wertung einfließen, bei einer mit fünf Schützen voll besetzen Mannschaft also schlechtere Ergebnisse ausgeglichen werden könne. Als Glücksfall erwies es sich in dieser Situation, dass mit Neueinsteiger Thorsten Häsler sofort ein engagierter Nachfolger bereit stand.

Sowohl Heim- als auch Auswärtskampf gegen die vierte Mannschat der Moerser Sportschützen konnte das BSV-Team mit 1030:995 Ringen und 1037:996 Ringen so für sich entscheiden. Als souveräner Punktelieferant erwies sich, trotz Trainingsrückstand, einmal mehr Vize-Stadtmeister Martin Breuer, der mit 373 und 362 Ringen in beiden Wettkämpfen bester Einzelstarter wurde, wie auch Jessica Anoune, mit 337 und 343 jeweils drittbeste Einzelschützin. Mit 325 Ringen gelangte Thorsten Häsler, bei der Stadtmeisterschaft noch sechster, gleich bei seinem zweiten Rundenwettkampf mit in die Wertung.

Knapper ging indes der erste Heimwettkampf der Luftgewehr-aufgelegt Mannschaft aus. Mit 888:883 Ringen behaupteten sich die BSV-Schützen gegen die zweite Mannschaft des SV Moers-Asberg.