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Erster „echter“ Gegner heißt Asberg

Nach den vereinsinternen Hin- und Rückkämpfen der ersten und zweite Mannschaft des BSV Rheinhausen Bergheim standen nun die ersten „echten“ Gegner in den Kreisrundenwettkämpfen Kleinkalibergewehr Auflage an. Und für beide Mannschaft hieß der Gegner Asberg. Passenderweise trat dabei die erste Mannschaft des BSV in der nur noch aus fünf Mannschaften aus drei Vereinen bestehenden Kreisrunde gegen die erste des SV Asberg an, die zweite des BSV gegen Asberg 2.

Den Anfang machte die zweite Mannschaft um Alfons Richter im Heimwettkampf. Die drei besten Rheinhauser kamen dabei nicht in die 280er-Ergebnisse, bester war Harald Breuer mit 279, gefolgt von Detlef Frühauf (274) und Mannschaftsführer Richter (273). Auf Asberger Seiten kamen Birgit Jung (282), Bernhard Brakemeier (280) und Hans-Gerd Friedrich, der, eigentlich SV St. Sebastian Hochemmerich, für Asberg startet (271). Mit 833:826 fiel das Ergebnis dann deutlich für Asberg aus.

Die erste Mannschaft war Auswärts bei Asberg 1 zu Gast – was effektiv nur auf dem Papier eine Bedeutung hat. Da die städtische Schießsportanlage in Moers-Kapellen seit 2019 geschlossen ist – Wiedereröffnung nicht absehbar – bleibt den letzten verbliebenen Moerser KK-Mannschaft Asberg 1, Asberg 2 und Vinn nur noch der 50-Meter-Stand an der Krefelder Straße für Training und Wettkämpfe. Einen Heimvorteil konnte also keine der beiden Mannschaften für sich in Anspruch nehmen. Nichtsdestotrotz fuhren Klauspeter Hennes (285), Frank Bethge (280) und Rolf Kroniger (278) mit 843:827 einen deutlichen Sieg gegen Udo Jung (280), Martin Tewes (277) und Günter Obst (270) ein.

Den Rückkampf gegen den SV Neukirchen 2 absolvierte schließlich noch die zweite Luftgewehr-Auflage-Mannschaft des BSV. Hier unterlagen Thomas Hopp (291), Alfons Richter (282) und Marina Hopp (281) auswärts knapp mit 854 Ringen, dem gleichen Ergebnis, das die Neukirchener im Hinkampf hatte. Für eine ähnlich hohe Mannschaftswertung wie in der ersten Begegnung (273) fehlte den Rheinhausern diesmal das zweite 290er-Ergebnis von Peter Kubitza. Den Neukirchenern Heribert Pranschke (293), Karl-Heinz Frenck (284) und Wolfgang Grönke (280) genügten somit drei Ringe mehr für den Sieg.

Volles Haus beim Tag der offenen Tür

Die Ankündigungen in Print- und Digitalmedien, Plakate und Flyer hatten ihre Wirkung nicht verfehlt: Beim Tag der offenen Tür des BSV Rheinhausen-Bergheim hatten am Samstag zahlreiche am Schießsport Interessierte den Weg zur Schießanlage in der Sporthalle Krefelder Straße gefunden. Schon kurz nach Öffnung, gegen Viertel nach Zehn, waren die ersten Besucher auf dem Schießstand. Danach herrschte bis etwa Viertel nach Vier kein Moment Leerlauf, stets waren mindestens fünf bis sechs Personen in den Räumlichkeiten unterwegs, am frühen Nachmittag sogar doppelt so viele. Der letzte Gast verließ die Anlage erst eine Viertelstunde vor Schluss.

Die Sportschützen präsentierten die ganze Bandbreite ihres Angebots. Auf dem erst im Mai wiedereröffneten 25-Meter-Stand führte BSV-Vize Marcus Schröder die Disziplin Sportpistole inklusive einer Auswahl an Sportgeräten vor. Die Bahnen des 50-Meter-Standes waren für die Kleinkalibergewehr-Disziplinen hergerichtet. Beim 50- und (durch verkleinerte Scheiben simulierten) 100-Meter-Auflage durften Erwachsene unter Eins-zu-Eins-Anleitung selbst einige Schüsse abgeben. Nebenan erklärte Gewehrschützin Daniela Breuer in voller Montur den Dreistellungs- und Liegendkampf mit dem Sportgewehr demonstrierte und die umfangreiche Ausrüstung. Erfreulicherweise hielt auch die über 50 Jahre alte Scheibenzuganlage diesmal störungsfrei durch.

Richtig voll wurde es zeitweise schließlich auf dem 10-Meter-Stand, denn hier durfte sich vom Schüler bis zur Seniorin jeder unter fachkundiger Anleitung der BSV-Schützen mit Luftgewehr und Luftpistole versuchen. Neben Einzelpersonen, Paaren und Freundesgruppen aller jeden Alters waren auch mehrere Familien mitsamt Kindern dabei – für die Sportschützen besonders erfreulich, kann die aktuell aus vier Jungschützen bestehende Jugendabteilung doch durchaus noch Zuwachs gebrauchen. Entsprechend hatte Jugendleiter Klauspeter Hennes auch das Lichtgewehr für unter Zwölfjährige zum Ausprobieren parat. Auch das eine oder andere potenzielle Talent für die Liga-Mannschaften ließ sich ausmachen.

Vielfach entsponnen sich Gespräche mit den Gästen, die teilweise aus Neugier über die unbekannte Sportart gekommen, teilweise durch die olympischen Spiele aufmerksam geworden waren, oder bereits mit dem Schießsport Kontakt hatten, ihn einmal selbst ausprobieren wollten oder sogar gezielt ein solches Angebot gesucht hatten. Auch Aktive anderer Sportarten waren darunter, so dass ein Austausch über Leistungsanforderungen und Wettkampfbetrieb entstand. Nicht wenige zeigten sich beeindruckt über die Komplexität der vermeintlich einfachen Sportart, die mit Kirmesschießen so Garnichts gemeinsam hat.

So blieben viele Besucher eine Stunde oder länger und verließen die Sportanlage mit dem Vorsatz, wiederzukommen, zumindest aber um einige Erfahrungen und Erkenntnisse reicher. Die Sportschützen des BSV Rheinhausen-Bergheim indes blicken auf einen erfolgreichen Tag zurück, um ihren Sport bekannter zu machen, über Missverständnisse aufzuklären und vielleicht auch das eine oder andere neue Mitglied zu gewinnen.

Luftgewehr-Auflage-Mannschaften weiter erfolgreich

Die drei Luftgewehr-Auflage-Mannschaften des BSV Rheinhausen-Bergheim haben ihre Erfolgsserie in den Kreisrundenwettkämpfen fortsetzen können.

Nach der knappen Auswärtsniederlage gegen die erste Mannschaft des SV Asberg war die LGa 1 der Rheinhauser beim SV Moers-Hülsdonk zu Gast. Mit Wolfgang Terschüren (291), Ilka Nowakoswski (290) und Bruno Bulitz (289) war die erste Mannschaft der Gastgeber nur in der Mindestbesetzung an den Start gegangen und erreichte 870 Ringe. Auf Rheinhauser Seite hatte Markus Wolfgarten von den drei Wertungsergebnisse das niedrigste, lag damit aber bereits ringgleich mit dem stärksten Hülsdonker. Rolf Kroniger und Klauspeter Hennes machten mit 294 und 297 (von jeweils 300 möglichen) Ringen das Siegergebnis für Rheinhausen komplett: 882:870.

Die zweite Mannschaft des BSV Rheinhausen-Bergheim hatte die zweite des SV Neukirchen an der Krefelder Straße zu Gast. Die Mannschaft trat dabei mit kurioser Ergebnisgleichheit auf. Thomas Hopp und Peter Kubitza kamen beide mit 295 in die Wertung, vervollständigt durch Neuzugang Sergej Scharf (283) zu 873. Ebenfalls 283 schossen außerdem die beiden anderen Rheinhauser, Mannschaftsführer Alfons Richter und Marina Hopp. Bei den Neukirchenern kamen Wolfgang Frönke (288), Karl-Heinz Frenck (286) und Heribert Breschke (280) auf 854.

Ihr Saisondebut absolvierte die neu aufgestellte dritte Mannschaft des BSV Rheinhausen-Bergheim in Mindestbesetzung. Im Heimwettkampf hatten sie die zweite Mannschaft des SV Moers-Hülsdonk zu Gast. Harald (290) und Monika Breuer (284) erreichten zusammen mit Wiedereinsteigerin Petra Reusch (268) 842 Ringe. Bei der Neukirchenern kam nur Kornelia Eloo (285) über die 280, Franz Johann Schön (272) und Ann-Kathrin Eichner (270) vervollständigten das Hülsdonker Mannschaftsergebnis auf 827.

Zum Start gegen Asberg

Nach der Liga ist vor den Rundenwettkämpfen. Nach dem Pistolen-Mannschaftsführer Udo Knieper seine Liga-Kämpfen in den ersten Monaten der Saison erfolgreich beendet hatte – ein Bericht folgt zum Saisonende Ende November – starten nun die Gewehr-Auflage-Mannschaften in die Kreis-Rundenwettkämpfe, die noch bis März 2025 laufen. Die zeitliche Aufteilung beim BSV Rheinhausen-Bergheim kommt nicht von ungefähr: zum einen muss sich die Luftpistolen-Mannschaft den 10-Meter-Stand an der Krefelder Straße mit den in dieser Saison drei Luftgewehr-Auflage-Mannschaften teilen, die jeweils vier, bzw. fünf Heimwettkämpfe zu absolvieren haben. Zum anderen gehören zwei Pistolenschützen auch den Luftgewehr Auflage-Mannschaften (LGa) an.

Zum Start traten die Erste und Zweite des BSV gegen den SV Moers-Asberg an. Wie schon in der Vorsaison erwies Asberg 1 sich dabei als starker Gegner, wenngleich das Ergebnis mit 879:875 durchaus knapp ausfiel. Während die Asberger Klaus Fischer und Johannes Elli mit jeweils 291 Ringen gleichauf mit, bzw. nur einen Ring vor ihren Rheinhauser Gegenübern Christian Striegler (291) und Klauspeter Hennes (290) lagen, entschied ausgerechnet Hans-Gerd Friedrich, eigentlich vom SV St. Sebastian Hochemmerich, aber für Asberg am Start, mit 297 von 300 Ringen gegenüber den 294 des Rheinhausers Rolf Kroniger den Wettkampf für die Moerser.

Asberg 3 hieß erste Gegner für die LGa 2 des BSV Rheinhausen-Bergheim. Auch die Zweite startete Auswärts und holte ein knappes Ergebnis ein. Mit nur zwei Ringen Vorsprung (866:864) siegten die Rheinhauser. Die drei Ringe, die Günter Künast mit 286 dem Rheinhauser Mannschaftsführer Alfons Richter (283) voraus war, genügten nicht. Denn Peter Kubitza und 288 von Thomas Hopp hatten mit 295 und 288 bereits für genügend Abstand zu den Asbergern Udo Jung (292) und Günter Obst (286) gesorgt.

Noch knapper in den Einzelergebnissen fiel der Rückkampf an der Krefelder Straße aus. Hier waren Thomas Hopp und Udo Jung (295) sowie Alfons Richter und Klaudia Jung (286) gleichauf. Die Entscheidung für Rheinhausen brachte Peter Kubitza mit 286 gegenüber Georg Osburg (281). Endergebnis: 867:862.

Schließlich sind die beiden Mannschaften des BSV Rheinhausen-Bergheim auch in die Rundenwettkämpfe Kleinkalibergewehr Auflage gestartet, traditionell im Hin- und Rückkampf gegeneinander. Und ebenfalls beinahe einer Tradition folgenden entschied den ersten Termin die zweite Mannschaft mit 835:833 für sich. Während Monika Breuer und Walter Heßhaus (273) sowie Alfons Richter und Klauspeter Hennes (277) ringleich waren, entschied Mannschaftsführer 2 Harald Breuer mit 285 gegen Frank Bethge 283 den Wettkampf. Um so deutlicher fiel dafür im Rückkampf der Sieg für die Ersten aus: 842:828. Weder Monika Breuer (275) noch Detlef Frühauf (271) kamen über die 280 hinaus, so dass auch gegen Walther Heßhaus (284), Frank Bethge (281) und Rolf Kroniger (277) aus Harald Breuers 282 nicht ausreichten.